Lösungselemente

Sieben Massnahmen

Für die Umsetzung des elektronischen Geschäftsverkehrs wurden durch den Regierungsrat folgende Massnahmen zur Umsetzung freigegeben: 

Übersicht der Massnahmen

MassnahmeZiel
Teilprojekt eRRG & Mitberichte
(M1, M2, M3)

Die Abwicklung folgender Geschäfte erfolgt künftig nur noch elektronisch, d.h. auf den Versand von Papierdokumenten wird grundsätzlich verzichtet: Regierungsratsgeschäfte (Anträge, Antragsbereinigung und RRB-Zustellung), Mitberichtsverfahren und Besondere Stellungnahmen.

Weil die meisten Direktionen und die Staatskanzlei eigene Systeme im Einsatz haben oder einführen werden, soll der Datenaustausch mittels Schnittstellen erfolgen. Dazu wird ein lösungsneutrales Fachkonzept erstellt, das die organisatorischen und technischen Grundlagen enthält. Eine wichtige Voraussetzung für die Abwicklung der Regierungsratsgeschäfte ist die neue Lösung GEVER SK, die in der Staatskanzlei am 1. Oktober 2016 eingeführt wird.

Kollaborationsplattform (M4)Die Zusammenarbeit im Rahmen der direktionsübergreifenden Gremien gemäss VOG RR sowie bei Projektarbeiten erfolgt über eine elektronische Plattform (insbesondere Sitzungsvor- und Nachbereitung u.a.). Nach Vorliegen der Resultate aus verschiedenen Pilot-Projekten, die u.a. auch unter Federführung der KITT GS durchgeführt werden, erfolgt der Entscheid für 1 oder mehrere Lösungen. Die Nutzung muss formell geregelt werden (s. M7).
Scanning
(M5)
Gemäss Beschluss aus dem Vorprojekt KP04 wird vorerst auf die Einführung zentraler Scanning-Infrastrukturen verzichtet. Um den elektronischen Dokumenten-Austausch trotzdem zu erleichtern, werden Grundlagen (Vorgaben und Empfehlungen) für das Scanning erarbeitet.
Elektronischer Posteingang
(M6)
Um Scanning künftig vermeiden zu können, werden Massnahmen getroffen, um die eingehende Post von wichtigen Kontaktstellen (z.B. Gemeinden, Bund u.a.) künftig bereits elektronisch zu empfangen.
Formelle Regelung
(M7)
Der elektronische direktionsübergreifende Geschäftsverkehr, bzw. die entsprechenden Regelungsinhalte aus den Massnahmen werden formell geregelt (Verordnung oder Richtlinie). Dies erfolgt in Abgleich mit den geplanten Regelungen "Informationsverwaltungsregelung" und "Informationssicherheitsverordnung".